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Grillbeilagen 3. 5.7.2020

Djuvec Reis nach dem Original Rezept

Ob Gartenfest oder Geburtstagsparty: Djuvec Reis ist eine köstliche Beilage für Gegrilltes. Das pikante Reisgericht ist schnell zubereitet.
Wir erklären Euch, wie Ihr original Djuvec Reis selber machen könnt.

Was ist Djuvec Reis eigentlich?

Djuvec-Reis ist eine beliebte Beilage in der serbischen und kroatischen Küche. Der Begriff Djuvec kommt aus dem Türkischen und bezeichnet ursprünglich einen Topf,
in dem ein gleichnamiges Schmorgericht mit Fleisch und Gemüse zubereitet wird. Djuvec-Reis ist ein Gemüsereis mit Zwiebeln, frischen Paprikaschoten, Erbsen und Tomaten.
Er passt als Beilage zu zahlreichen Grillgerichten wie Steaks, Cevapcici oder Fleischspießen.

Djuvec Reis selber machen: Welcher Reis ist der richtige?

Reis ist nicht gleich Reis. Geschälter Reis, Naturreis, Milchreis und exotische Wildreissorten unterscheiden sich nicht nur in Bezug auf den Geschmack.
Sie haben auch unterschiedliche Kocheigenschaften. Wenn Ihr Djuvec Reis selber machen wollt, nehmt Ihr weißen Langkornreis. Mit vorgegartem Reis gelingt dieses Rezept nicht.
Denn das Garen dient nicht nur zum Weichkochen der Körner. Es ist auch dazu gedacht, dem Reis genügend Zeit zu geben, die Aromen des gebratenen Gemüses und der Gewürze aufzunehmen.

Zutaten für 4 Personen:
2 Knoblauchzehen
2 mittelgroße Gemüsezwiebeln
2 rote Paprikaschoten
2 mittelgroße Tomaten
3 EL Butter
1,5 EL Paprikapulver (scharf oder edelsüß)
4 EL Tomatenmark
300 g weißer Langkornreis
600 ml Wasser
150 g Ajvar
1 EL Vegeta oder gekörnte Gemüsebrühe
3 EL Olivenöl
Salz
Schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Einige Stängel Petersilie
150 g Erbsen (TK)

Zubereitung:
Knoblauch schälen. Zwiebeln schälen. Paprikaschoten waschen und Strunk, Körner sowie Scheidewände entfernen. Tomaten waschen und entkernen.
Zwiebeln, Paprikaschoten und Tomaten fein würfeln.
Butter in einer großen Pfanne zerlassen. Das gewürfelte Gemüse etwa 5 Minuten scharf anbraten.
Hitze zurücknehmen. Paprikapulver und Tomatenmark über das Gemüse geben, alles umrühren und 1 bis 2 Minuten weiterbraten.
Knoblauchzehen in die Pfanne pressen. Reis in die Pfanne geben und mitbraten, bis nur noch wenig Füssigkeit übrig ist.
Die Reis-Gemüsemischung mit Wasser ablöschen.
Ajvar, Vegeta, Olivenöl, Salz und Pfeffer unterrühren.
Bei niedriger Hitze etwa 10 Minuten zugedeckt köcheln lassen. Gelegentlich umrühren.
Während dieser Zeit die Petersilie waschen, abschütteln und fein schneiden. Angetaute Erbsen und Petersilie unterrühren.
Etwa 10 Minuten weitergaren, bis der Reis weich ist. Zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken.

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Fächerkartoffeln auf dem Grill zubereiten

Fächerkartoffeln kommen ursprünglich aus Schweden. Dort heissen sie Hasselback Potatoes, benannt nach dem Hotel Hasselbaken, was bereits seit 1700 besteht.
Hier wurden Erdäpfel erstmalig zubereitet.


Zutaten für 4 Personen:

12 festkochende längliche Kartoffeln
4 TL Meersalz
4 TL Olivenöl

Zubereitung:

Die Kartoffeln werden mit einem scharfen, dünnen Messer zu 3/4 eingeschnitten. Je schärfer das Messer, umso leichter geht dieser Schritt von der Hand.
Ihr müsst unbedingt darauf achten, dass Ihr die Kartoffel nicht ganz durch schneidet. Zur Hilfe kann man zwei Kochlöffel nehmen.
Diese einfach rechts und links neben die Kartoffel legen und Ihr habt eine Schneidegrenze. Die Schnitte sollten circa 2-3mm auseinander liegen.
Die klassischen Fächerkartoffeln werden lediglich mit Meersalz und gutem Olivenöl gewürzt.
Gebt eine winzige Priese grobes Salz und einen kleinen Schuss Olivenöl in jeden zweiten Einschnitt der Fächerkartoffel - das reicht im Grunde schon für eine tolle Beilage.
Der Grill wird auf rund 200 Grad indirekte Hitze vorbereitet. Die Fächerkartoffeln kann man in einer Auflaufform oder auf einer Plancha zubereiten.
Die Gardauer beträgt 50 - 60 Minuten.

Die Fächerkartoffeln passen einfach perfekt als Beilage zu einem guten Steak mit leckerer Chimichurri. (siehe unten)

Für die Fächerkartoffeln solltet Ihr festkochende, eher längliche Kartoffeln nehmen, damit man sie optimal vorbereiten kann. Man kann sie vorgekocht oder roh zubereiten.
Wir haben allerdings mit rohen Kartoffeln bessere Ergebnisse erzielt. Die Gardauer auf dem Grill verringert sich durch vorkochen natürlich.
Die Kartoffeln mit einem Filiermesser zu 3/4 einschneiden.
Die geschnittenen Kartoffeln mit Olivenöl und Salzflocken bestreuen.
Die Fächerkartoffel hat bei 200°C indirekter Hitze, 50 Minuten gebraucht.
Fächerkartoffeln einmal anders

Wer die Fächerkartoffeln nicht so puristisch mag und lieber etwas ,mehr" mag, kann die Fächerkartoffeln auch mit Bacon und Käse füllen.
Hierbei wird von Anfang an etwas Bacon in die Fächerspalten gesteckt. Salzen braucht Ihr die Fächerkartoffeln dann allerdings nicht mehr, da der Bacon genug Salz liefert.
Der Käse - in unserem Fall Gouda - wird in kleine dünne Scheiben geschnitten. Wenn die Fächerkartoffeln rund 40 Minuten auf dem Grill sind, gesellt sich der Käse zum Bacon.
Jetzt wartet Ihr noch gut 15 Minuten, bis der Käse langsam anfängt zu zerlaufen und leicht angebräunt ist.
Um die Fächerkartoffel noch etwas würziger zu machen kann man auch diverse Kräuter wie Rosmarin, Thymian oder Schnittlauch in die Spalten legen. Gepresster Knoblauch passt auch perfekt!

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Mediterranes Grillgemse

Wenn im Sommer wieder der Duft von Kr„utern, sálichen R”staromen und angebratenen Zwiebeln sowie Paprika beim Grillen in der Luft liegt,
steht wahrschienlich ein mediterranes Grillgemse auf dem Feuer. Absolut passend als Beilage zu einem guten Steak oder Lachs,
aber auch als vergetarische Gericht ist Grillgemse eine echte Alternative zu den blichen Salaten oder einer einfachen Ofenkartoffel.
Das schöne ist, bei der Auswahl der Zutaten kannst du frei nach deinem eigenen Geschmack entscheiden und Dir so dein Grillgemse kreieren.
Wie einfach man es zubereitet und welche Gemüsearten sich dazu eigenen verraten wir Dir hier.

Zutaten:
1 rote Zwiebel
je 1 rote und gelbe Paprika
1 Aubergine (ca. 200 g)
1 Zucchini (ca. 200 g)
1 Knoblauchzehe
120 g Kirschtomaten
Salz und Pfeffer
Olivenöl
50 g entkernte Oliven (grün oder schwarz)
1/2 TL getrocknete Lavendelblüten
1 Zweig frischer Thymian
1 Zweig frischer Rosmarin
1/2 TL getrocknetes Oregano

Zutaten für 4 Personen:

Du beginnst, wie sollte es bei dem Gericht anders sein, mit dem Gemüse. Alle Gemüsesorten ordentlich waschen und abtupfen.
Die rote Zwiebel schälen und in Ringe aufschneiden. Dabei dürfen die Ringe ruhig etwas dicker sein,
so sieht es rustikaler aus und die Zwiebel verbrennt nicht in der Pfanne. Bei der Paprika entfernst du den Strunk und das Kerngehäuse.
Danach schneidest du sie zusammen mit der Zucchini und der Aubergine in mundgerechte Stücke.
Den frischen Tymian und Rosmarin gut waschen, vom Stiel trennen und fein hacken.
Jetzt kannst du die Gusseisenpfanne auf den Grill stellen und gibst einen guten Schuss Olivenöl hinein.
Das Öl erhitzt du bei 180-200 Grad. Anschlieáend gibst du das geschnittene Gemüse sowie die Zwiebelringe in die Pfanne,
ACHTUNG! Die Kirschtomaten und die Oliven noch nicht!!!
Das Gemüse brätst du nun ca. 5-6 Minuten gleichmäßig an bis es schön angeröstet ist. Wende das Gemüse in der Pfanne hierbei des öfteren damit es nicht anbrennt.
Danach regulierst du die Hitze des Grills etwas herunter (ca. 100 Grad) und gibst sowohl die Kirschtomaten, die Oliven als auch die gehackten Kräuter,
getrocknetes Oregano und die Lavendelblüten hinzu.
Lass das Gemüse noch 2 Minuten bei kleiner Hitze ziehen damit auch die Tomaten nicht mehr ganz so fest sind und Temperatur annehmen.
Zum Abschluss noch ein kleiner Spritzer vom Olivenöl drüber und fertig ist das mediterrane Grillgemüse.

Ein guter Spritzer Zitronensaft verleiht dem Gericht noch eine schöne Säure, ist aber nicht jedermanns Geschmack.
Wer mag kann am Ende auch noch etwas gewürfelten Feta dazu geben. Der Feta verleiht dem gericht noch mal einen eigenen Geschmack!
Welche Gemsesorten eignen sich als Grillgemse?

Generell lässt sich fast jedes Gemüse auf dem Grill zubereiten, dennoch gibt es einige Klassiker und auch ein paar Exoten die wir Dir vorstellen möchten.

Zu den Klassikern zählen: Champignons, Paprika, Zwiebeln, Tomaten, Aubergine, Zucchini, grne Stangenbohnen

Die etwas ausgefalleneren Sachen hingegen sind: Artischockenherzen, Chilis, Fenchel, Spargel, Möhren

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Chimichurri ist eine argentinische Kräutersauce, die in der Regel zu gegrilltem Rindfleisch und Steaks serviert wird.
In Argentinien nutzt man die Sauce aber auch als Marinade für Fisch oder Geflügel. Die Zubereitung basiert auf spanischen und italienischen Vorbildern.
Daher auch die Ähnlichkeit zum Pesto.

Woher kommt Chimichurri?

Der Ursprung des Namens ist recht unsicher. Einige Quellen vermuten die Herkunft aus dem Englischen.
So soll der Ire Jimmy McCurry, welcher die Truppen w„hrend des Unabhängigkeitskrieges Anfang des 19. Jahrhunderts begleitete, die Sauce erfunden haben.
Andere Geschichten deuten auf einen englischen Fleischhändler namens Jimmy Curry oder Jimmy Kerry hin, der die Sauce sehr geschätzt haben soll.

Eigentlich ist es aber auch egal, wer die leckere Kräutersauce erfunden hat. Fakt ist, dass die Sauce sehr lecker und aromatisch ist und man es in einem Mörser recht einfach zubereiten kann.

Zutaten:

1 Bund glatte Petersilie
2 Knoblauchzehen
1 kleine rote Zwiebel
1 Limette
hochwertiges Olivenöl (z.B. Jordan Olivenöl)
2 TL Chiliflocken, getrocknet
2 TL schwarzen Pfeffer, ganze Körner
1 TL grobes Meersalz
1 TL Oregano, getrocknet
1 TL Thymian, getrocknet
1 Lorbeerblatt

Die Petersilie, der Knoblauch und die Zwiebel werden fein gehackt. Alle Zutaten kommen in einen Mörser und werden mit dem Saft der Limette und dem Olivenöl vermischt,
so dass sich eine dickflüssige Emulsion ergibt. Mit dem Mörser werden die Zutaten zerstoßen und zu einer Paste zermahlen. Die Konsistenz sollte ähnlich wie bei einem Pesto sein.
Wer es dünnflüssiger mag kann aber jederzeit noch etwas Olivenöl hinzu geben.
Hinweis: Das Lorbeerblatt läasst sich im Mörser nicht zerkleinern. Es sollte für das Aroma jedoch mit hineinkommen und erst vor dem Servieren wieder entfernt werden.